Herzlich Willkommen

Würden die Menschen danach streben,
sich selber zu vervollkommnen,
statt die ganze Welt zu erretten,
selbst innerlich frei zu werden,
statt die ganze Menschheit befreien zu wollen,
wie viel würden sie zur wahren Befreiung der ganzen Menschheit beitragen.

Laotse

Unser nächster Gästeabend | HEIDELBERGER GESPRÄCHE | Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Gotik, schwarze Madonnen und Freimaurerei
Ein Abriss vom ägyptischen Korngiro über die Kathedralen bis zur Gegenwart

Am Donnerstag, 25. Oktober um 19.30 Uhr laden wir im Rahmen der HEIDELBERGER GESPRÄCHE (Vortragsreihe) in unser Logenhaus in der Schwarzwaldstraße 29-31 in 69124 Heidelberg ein.
Aufbauend auf Carl Gustav Jungs Konzept der Archetypen legt der bekannte Buchautor Bernard A. Lietaer den emotionalen Ursprung unseres Geldsystems frei. Der Archetyp der Großen Mutter, das Symbol für Natur, Fruchtbarkeit und Überfluss, wurde meistens gewaltsam unterdrückt. Die Schwarze Madonna im Mittelalter als bedeutende Ausnahme dieser Unterdrückung ist ein völlig einzigartiges Phänomen in der gotischen bzw. romanischen Kunstgeschichte. Sie war der esoterische Mittelpunkt der wiederauflebenden Verehrung der Großen Mutter in dieser Zeit. Die Spur der Schwarzen Madonna führt direkt nach Ägypten und zu einer weiteren wichtigen Ausnahme bei der Unterdrückung der Großen Mutter: Zum Isis-Kult. Im 10. bis 13. Jahrhundert gab es hunderte von Schwarzen Madonnen, die ursprünglich Statuen der Göttin Isis mit ihrem Sohn Horus auf dem Schoß waren. Diese Figuren sind von den ersten Kreuzrittern direkt aus Ägypten importiert worden. Ihr spezieller waagrechter Stuhl wurde cathedra genannt und interessanterweise war es gerade dieser Stuhl, der im alten Ägypten das Symbol für Isis darstellt.

Da die Plätze begrenzt sind melden Sie sich bitte per E-Mail an.

Gästeabend-Ankündigung | HEIDELBERGER GESPRÄCHE | Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19.30 Uhr

Freimaurerei – was soll das? Und brauchen wir eine zweite Aufklärung?
STREITGESPRÄCH mit Prof. Dr. sc. hum. Hans-Peter Meinzer

Am Donnerstag, 6. Dezember um 19.30 Uhr laden wir im Rahmen der HEIDELBERGER GESPRÄCHE zu einem Streitgespräch in unser Logenhaus in der Schwarzwaldstraße 29-31 in 69124 Heidelberg ein.
Freimaurerei ist ethische, ist soziale, ist integrative Praxis, nicht Theorie. Freimaurerei hat den Menschen in Bezug auf sich selbst, seine Umwelt und den Kosmos zum Kerninhalt. Die Freimaurerei motiviert ihre Mitglieder, das eigene Handeln und den Umgang mit sich selbst sowie der eigenen Umwelt nach moralischen Maßstäben auszurichten. Sie gibt dem Einzelnen damit Rüstzeug an die Hand, das ihn auf seinem persönlichen Entwicklungsweg begleitet.
Über die medizinischen und biologische Informatik hinaus ist Prof. Dr. sc. hum. Hans-Peter Meinzer an einer Vielzahl internationaler Forschungsprojekte beteiligt. Seine gesellschaftlichen Interessen umfassen Entwicklungstendenzen, Strukturveränderungen und Zukunftsperspektiven in historischen Zusammenhängen.

Da die Plätze begrenzt sind melden Sie sich bitte per E-Mail an.

Der Orden

Unser Freimaurerorden sieht die Freimaurerei als Persönlichkeitstraining, wir halten eine alte Tradition mit Zukunft aufrecht.

Historie

Unsere Großloge gehört mit den skandinavischen Großlogen zur sogenannten christlichen Ausrichtung in der Freimaurerei.

Gründung

Unser Freimaurerorden wurde 1770 von Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf, seinerzeit Generalmedikus der preußischen Armee, gegründet.